Philips HR2358/12 Pastamaker

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Nudeln selber machen

Wer gerne Nudeln mag hat 4 Möglichkeiten:

  1. Essen gehen oder liefern lassen,
  2. Trockennudeln (Hartweizennudeln oder mit Ei),
  3. frische Nudeln aus dem Kühlregal oder
  4. frische Nudeln selber machen.

Heute geht es mir um die 4. Möglichkeit, nämlich die Nudeln selber zu machen.

Ich habe bereits vor ein paar Jahren eine Nudelmaschine gekauft. Die ist wie eine kleine Wäschemangel konzipiert. Man mischt und knetet den Teig selber und rollt ihn  dann mit dieser Maschine aus. Erst dicker, dann immer dünner, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Die Platten werden dann, auch mit der Maschine, in entweder dünne oder dickere Streifen geschnitten. Das Ergebnis war … so lala. Ich fand es ziemlich aufwendig, aber schlimmer noch: Mir hat die Zubereitung keinen Spaß gemacht (und die Reinigung danach auch nicht). Mein Gerät hatte übrigens nur eine manuelle Kurbel, es gibt aber auch Modelle mit Motor.

Nun gibt es auch Geräte auf dem Markt, die einen anderen Ansatz fahren: Küchenmaschinen, die das Kneten übernehmen und die Nudelformen über Aufsätze rauspressen. Nach dem Vergleich verschiedener Modelle, dem Lesen diverser Berichte und Rezensionen und dem Schauen zahlreicher Videos fiel meine Entschiedung auf den Pastamaker von Philips.

Philips HR2358/12

Den Pastamaker gibt es in 2 Versionen. Das alte Model HR2355/12 hat 4 Aufsätze, das neue Model hat 8 Aufsätze und eine integrierte Wiegefunktion. Der Preisunterschied beträgt etwa 40 €uro und ich habe mich für den neuen entschieden. Den Pastamaker gibt es hier* zu kaufen.

Philips HR2358/12 Pastamaker
Philips HR2358/12 Pastamaker

Das Zubehör

Es sind 8 Aufsätze dabei:

Für Spaghetti, Engelsnudeln und dicke Spaghetti, Penne, Fettuccine, Tagliatelle, Pappardelle und Lasagneplatten (bzw. Ravioli). Für 3 Aufsätze sind Schutz- und Reinigungskappen dabei (das sind auf dem Bild die bräunlichen), damit lassen sich Teigreste relativ einfach aus den kleinen Öffnungen entfernen. Zum Reinigen gibt es noch einen kleinen Reinigungsstift und am Abschneider sind auch noch 2 Vorrichtungen, mit denen Teig aus den Löchern gedrückt werden kann. Es ist also für alle Formen etwas dabei, um sie wieder sauber zu bekommen.

Weiterhin gibt es noch 2 Messbecher (einer für Mehl, einer für die Flüssigkeiten) und ein Rezeptbuch mit Nudelteig-Grundrezepten und Nudelgerichten (also inkl. Soßen).

Die Nudelherstellung

Nach der Auswahl des Aufsatzes und dem Zusammnschrauben wird zuerst das Mehl bzw. der Gries in die Maschine gegeben, mindestens 200g und höchstens 500g. Die Maschine berechnet dann die nötige Flüssigkeit und zeigt diese an. Während ich für das Mehl zwar nicht den Mehlmessbecher nehme, benutze ich doch den Flüssigkeitsmessbecher. Er ist in Einheiten zu 5 ml eingeteilt und die Aufdrucke der Skala finde ich noch passabel lesbar. Bei Rezepten mit Ei fülle ich zuerst die Eier in den Messbecher und fülle es dann mit Wasser auf. Einmal gut durchgeührt kann die Flüssigkeit dann daraus verwendet werden.

Nun wählt man noch aus, welche Nudelart man machen möchte (mit oder ohne Ei) und los gehts. Sobald der Rührarm loslegt, kann die Flüssigkeit über die Öffnung hineingefüllt werden. Die Maschine knetet nun 3 Minuten und fängt dann an, den Teig durch die Form zu drücken. Nach der gewünschten Länge werden die Nudeln jeweils abgeschnitten und auf einen Teller gelegt. Ist die Maschine fertig, hört sie von alleine auf. Für die Teigreste kann man noch mal einen Rückwärtslauf starten, dadurch kommt nochmal ein Schwung.

Die Nudeln kann man im Prinzip sofort kochen, ich lasse sie jedoch meist ein paar Minuten antrocknen und schichte sie dabei auch um. In der Zeit bereite ich die Soße vor.

Die Nudeln werden wie gehabt in Salzwasser gekocht. Je nach Dicke der Nudelsorte sollen es zwischen 4 und 12 Minuten sein. Obwohl ich keine matschigen Nudeln mag, gebe ich ihnen eher ein bis zwei Minuten länger und finde sie immer noch bissfest.

Die Reinigung

Zur Reinigung muss ein Großteil der Maschine auseinander genommen werden. Das klingt jedoch vielleicht schlimmer, als es ist. Die Reinigung ist nicht schwer, nimmt aber ein paar Minuten in Anspruch: Die Kammer, in der der Teig verarbeitet wird, der Rührarm, die Form und die vordere Abdeckung sind betroffen. Es kann sich also lohnen, gleich die doppelte Ration an Nudeln zu machen und diese dann im Kühl- oder Gefrierschrank aufzubewahren.

Fazit

Frische, selbstgemachte Pasta schmeckt anders als trocken gekaufte. Bisher schmeckte jede Pasta anders – das liegt aber auch daran, dass ich immer an den Rezepten drehe und die Mehlsorten und Mischverhältnisse ändere. Lecker waren sie aber alle! Toll ist, dass sich Zutaten wie Gewürze oder Farbpulver direkt einarbeiten lassen.

Lust bekommen, selber frische Pasta zu machen? Hier gehts zum Philips Pastamaker*.